Vom NHL-Traum zur bewussten Ernährung: Profi-Eishockeyspieler Andrew Bodnarchuk über echte Performance
Wenn der Traum wahr wird – und dann die wahre Reise erst beginnt
Der Preis des Erfolgs
Andrew Bodnarchuk hatte einen Traum. Seit er zwei Jahre alt war, gab es nur ein Ziel: die NHL. Die beste Eishockey-Liga der Welt. Über 1.000 Profi-Spiele später hat er diesen Traum gelebt, realisiert, erreicht.
Doch was passiert, wenn der Traum, für den du dein ganzes Leben gekämpft hast, plötzlich Realität wird – und du nicht weißt, wie du damit umgehen sollst?
"Ich wusste nicht, wie ich diesen Traum akzeptieren sollte. Ich wusste nicht, wie ich ein neues Ziel setzen sollte oder wofür ich noch leben sollte", erzählt Andrew. "Ich hatte keinen großen Sinn außerhalb des Hockey-Spiels."
Diese Hyperfokussierung führte zu unbewussten Entscheidungen. Eine frühe Ehe, ein Kind, und eine Scheidung. Schmerz wurde zum Lehrer.
"Ich lebte in einer Blase innerhalb meines Sports. Und damit kam viel Schmerz – aber er schenkte mir die Gelegenheit, auf mein Leben zu schauen und zu sagen: Du musst Verantwortung übernehmen. Du musst bewusste Entscheidungen treffen."
Von materiellem Erfolg zu echtem Wert
Jahrelang definierte sich Andrew über das, was er der Welt zeigte – nicht über das, was er ihr gab. Geld. Haus. Auto. Image. Wie er wahrgenommen wurde.
"Das ist ein kurzer Weg zum Glück", sagt er heute. "Ohne die Verbindung außerhalb der materiellen Welt wird es ziemlich leer, einsam und beängstigend. Du willst an Dingen festhalten und verlierst nicht diese Identität."
Der Wendepunkt? Die Erkenntnis, dass man nicht selektiv bewusst sein kann.
"Ich kann nicht bewusst über meine politischen Ansichten sein, aber unbewusst darüber, was ich in meinen Körper stecke. Ich kann nicht bewusst sein über das, was ich trinke, aber unbewusst über meinen Schlaf. Alles ist miteinander verbunden."
Diese Philosophie durchzieht heute sein ganzes Leben – von der Ernährung über die Erziehung bis zur Art, wie er Hockey spielt.
Essen ist Information, nicht nur Kalorien
Andrew zählt keine Kalorien mehr. Für ihn ist Essen etwas viel Tieferes: Information für den Körper.
"Du kannst 100 Kalorien in Keksen essen oder 100 Kalorien in nährstoffreichen Lebensmitteln. Aber am Ende des Tages ist Essen Information – es sagt deinem Körper, wie er heilen, aufbauen und sich energetisieren soll."
Seine Prinzipien:
1. Vermeide Zucker – besonders künstlichen
"Ich vermeide Zucker um jeden Preis, besonders künstlichen oder minderwertigen Zucker, der zu Spikes und Crashes führt. Ich setze auf langkettige Kohlenhydrate mit langsamer Energiefreisetzung."
2. Keine toxischen Zusatzstoffe
"Ich will meinen Körper nicht mit Chemikalien oder Zusatzstoffen belasten, die er ständig ausleiten muss. Ich habe begrenzte Energie. Ich habe kleine Kinder. Alles, was ich in meinen Körper stecke, soll mich nähren, heilen, aufbauen, reparieren und energetisieren – für meine neuen Ziele und Träume."
3. Intuitive Ernährung durch Bewusstheit
"Je mehr ich mit mir selbst und meiner Ernährung experimentiert habe, desto intuitiver konnte ich essen. Ich habe gelernt, was für meinen Körper funktioniert."
Warum healmeal? Qualität ohne Kompromisse
Als Profisportler hat Andrew wenig Zeit – gerade nach Spielen, die um 23 Uhr enden. Doch Fast Food kommt für ihn nicht infrage.
"healmeal ist perfekt für Menschen, die wenig Zeit haben. Manchmal kommen wir nach einem Spiel nach Hause und ich bin am Verhungern. So viele Spieler rennen dann zu Fast Food oder werfen etwas in die Mikrowelle, ohne auf die Zutaten zu schauen."
Was Andrew an healmeal schätzt:
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Convenience ohne Kompromisse: "Ich kann es genießen, wenn ich Zeit habe, aber auch wenn ich keine habe."
- Familientauglich: "Ich kann es meinem Sohn geben und fühle mich gut dabei."
- Keine versteckten Schadstoffe: "Du gehst in Bio-Märkte, siehst etwas Tolles auf der Verpackung, drehst es um – und da ist Zucker und Sonnenblumenöl drin. What the fuck? Ihr wart so nah dran!"
Andrew schätzt besonders, dass healmeal auch hinter den Kulissen kompromisslos ist:
"Es geht um das, was die Öffentlichkeit nicht sieht. Als jemand, der selbst eine Food-Company hatte, weiß ich: Es zählt, was du tust, wenn niemand zuschaut. Und ich weiß, dass das, was ihr hinter den Kulissen macht, genauso gut ist wie das Endprodukt."
Die Balance: Spitzenleistung ohne Extremismus
Für junge Athleten, die von einem Traum besessen sind, hat Andrew eine klare Botschaft:
"Vergiss nicht zu ruhen. Vergiss nicht, dir stille Zeit zu nehmen."
In der Kultur des Hochleistungssports gibt es oft nur zwei Modi: 100% Gas geben oder 100% in die entgegengesetzte Richtung crashen – Party, Alkohol, Ablenkung.
"Du arbeitest so hart, so hart, so hart. Und dann denkst du, du brauchst etwas, um deinen Kopf vom Spiel wegzubekommen. Also gehst du in die Bar, feierst, machst irgendwas – weil du so hart in eine Richtung gepusht hast, dass du genauso hart in die andere Richtung gehen musst."
Andrews Rat: "Gib dein Alles in allen Situationen – aber gib auch dein Alles im Ruhen. Finde die Balance. Geh in die Natur. Setz dich hin. Sei offline. Sei weg vom Handy, weg von Videospielen. Segne dich selbst mit Ruhe."
Authentisch sein – auch wenn du der Weirdo bist
Andrew ist anders als die meisten Eishockeyspieler. Er geht in den Wald und berührt Bäume. Er dankt ihnen für die Luft. Sein Sohn macht es ihm inzwischen nach.
"Ich wurde schon oft als Weirdo bezeichnet – und es ist das beste Kompliment, das ich bekommen kann." Über die Jahre hat er gelernt, im Team authentisch zu sein. Keine Maske mehr zu tragen.
"Ich bin stolz darauf, weird zu sein. Es hat mir viel Glück und viel Verbindung gebracht. Und es hat mich zu Orten wie diesem gebracht – und zu Menschen wie dir."
Das spart nicht nur Energie – es schafft echte Verbindungen.
Von Angst zu Liebe
Früher spielte Andrew Hockey aus einem Ort der Angst heraus – Angst, seine Identität zu verlieren, seinen Wert zu verlieren.
Heute spielt er aus einem Ort der Liebe und des Genusses.
Der Unterschied? Alles.
"Die Schönheit ist, dass ich jetzt aus einem Ort der Liebe und Freude spielen kann – nicht aus einem Ort der Angst."
Andrews Reise zeigt:
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Erfolg allein macht nicht glücklich – Bewusstsein und Verbindung schon
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Du kannst nicht selektiv bewusst sein – entweder ganz oder gar nicht
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Essen ist Information – wähle weise, was du deinem Körper mitteilst
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Balance ist keine Schwäche – auch Ruhe erfordert dein Bestes
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Authentizität schafft echte Verbindung – sei stolz darauf, weird zu sein
Die wichtigste Frage bleibt: Lebst du aus Angst oder aus Liebe?
Andrew Bodnarchuk ist professioneller Eishockeyspieler mit über 1.000 Spielen auf höchstem Niveau, unter anderem in der NHL. Heute spielt er für die Kassel Huskies in Deutschland und lebt mit seiner Familie ein bewusstes, erdverbundenes Leben. Er ist verheiratet mit Breathwork-Facilitatorin Antonia Juric.
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